Induktives Ladesystem für Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von 11kW

Das induktive Laden gewann in den letzten Jahren auf Grund der steigenden Nachfrage für Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsstrang stark an Bedeutung. Unser Industriepartner ist seit mehreren Jahren im Bereich des induktive Laden tätig. Bei diesem Projekt geht es um die erhöhung der Ladeleistung auf 11 kW um den Ladevorgang zu beschleunigen und somit dem Kunden einen erhöhten Komfort zu bieten.

Die Leistungsübertragung erfolgt durch einen Sender am Boden und einenen Empfänger an der Fahrzeugungterseite. Um den Ladevorgan zu starten muss der Sender und der Empfänger innerhalb eines definierten Arbeitsbereich platziert werden, damit die Übertragung starten kann.

Das Übertragungssystem besteht aus einer doppelt resonanten Topologie die von einer Vollbrücke gespiesen wird und einer passiven Gleichrichtung auf der Sekundärseite. Die Herausforderungen im bearbeiteten Projektrahmen sind die Auslegung der primären und sekundären Spulengeometrie, die Wirkungsgradoptimierung sowie die Kühlung des Systems.

Die Optimierung der Spulengeometrie erfolgt mit einem 3D-FEA Programm zur Simulation der magnetischen und elektrischen Felder. Aus der FEA wird ein elektrisches Ersatzschaltbild extrahiert, welches dann zur Auslegung  und Optimierung der Resonanzsystems verwendet wird.

Dieses Projekt wird von der KTI unterstützt. 

Industriepartner: BRUSA Elektronik AG

Weitere Informationen

Datum 08.09.2016
Kategorien Energie ,
Elektronik ,
Energie ,
Mess- und Prüftechnik ,
Elektronik
Institute IES
Projektleiter Prof. Kurt Schenk, PhD Clemens Alois Mathis, BSc. FHO Falk Kyburz, MSc. FHO Ing. Bernhard Girardi, MSc. FHO