Hartbearbeitung von Werkzeugstahl

Durch Kaltmassivumformung lassen sich komplexe Bauteile in Massenproduktion sehr effizient herstellen. Die Herstellung der Umformwerkzeuge durch Hartbearbeitung verbessert die Wertschöpfung der hochbelasteten und formgenauen Teile, führt jedoch dazu, dass Eigenspannungen in die Werkzeuge "eingeschrieben" werden, welche die Standzeit herabsetzen.

Projektgegenstand ist die Korrelation von Herstellparametern mit Werkzeug-Eigenschaften wie Eigenspannungen, Wechselfestigkeit etc. wobei die Eigenspannungsmessungen mit einem neuartigen Röntgendiffraktometer erfolgen. Dies soll eine optimierte Hartbearbeitung von pulvermetallurgisch hergestellten Stählen ermöglichen.

Ziel ist es, durch die Fertigung ermüdungsfester Werkzeuge eine Standzeitverlängerung von Werkzeugen für die Kaltmassiv- umformung zu erreichen.

  • KTI-Projekt
  • Laufzeit 42 Monate

Projektpartner:

  • thyssenkrupp Presta

Weitere Informationen

Datum 31.08.2016
Institute PWO
Projektleiter Dr.-Ing. Kerstin Kern