Datenfernauslesung als Basis für eine Algorithmen basierte Energieoptimierung

Auch ohne Smart-Home-Technologien stehen in Wohngebäuden heute schon viele Daten der haustechnischen Anlagen zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Datenübertragung sind mit der Einführung von Smart-Metern zunehmend vorhanden.

Leider wird auch dann mit dem zur Verfügung stehenden Datenbestand (ausser für Energiekostenabrechnung) wenig gemacht. Damit gehen mögliche und bedeutende Einsparpotenziale verloren, obwohl diese Betrachtung unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien durch Dritte möglich wäre. Durch die Verwendung der Zähler der Nebenkostenabrechnung fällt ein Minimum an Messtechnik für die Datenerhebung an. Die Wetterdaten können von einer externen Wetterstation hinzugezogen werden.

Mit den Algorithmen wird eine Übersicht im Ampelsystem geschaffen, wobei die wichtigsten Aussagen zum Heizsystem beurteilt werden.

Anhand eines Testobjekts wurde ein Beispiel der möglichen Datenerfassung und Auswertung durchgeführt. Hierfür wurden die Zähler für die Nebenkostenabrechnung in einem 15 Minuten Intervall ausgelesen.

Anhand der erstellten Übersicht kann der Wärmebezug auf Ebene Gebäude, Boiler, aber auch Einzelwohnung beurteilt werden. Durch einfache Kriterien können aber auch die Einstellungen der Heizungsanlage überprüft werden. Aus den Daten wurde eine einfach anwendbare Logik erarbeitet mit deren Hilfe eine automatische Erkennung von Problemen möglich ist.

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Datum 21.11.2016
Kategorien Energie ,
Mess- und Prüftechnik ,
Simulation
Institute IES
Projektleiter Raffael Corrodi, BSc. FHO Prof. Stefan Bertsch, PhD