Smart Textiles - Electronic goes fashion

Hintergrund

Wie bereits in der Presse berichtet, befasst sich die Textilfirma Forster Rohner AG mit der Integration von elektronischen Komponenten in Textilien – smart textiles: neue Produkte wie ästhetisch leuchtende Mode, intelligente Schutzbekleidung oder strahlende Vorhänge, die Räume in noch nie erlebte Faszination versetzen.

Das Institut für Elektronik, Sensorik und Aktorik ESA wirkte im Rahmen eines KTI-Projekts mit und befasste sich mit den zu applizierenden LEDs und der Ansteuerelektronik. 

Anforderungen

Bei der Entwicklung der LEDs standen vor allem optische Aspekte und die Robustheit im Vordergrund. Die Waschbeständigkeit ist eine der Grundvoraussetzungen in der Entwicklung. Durch eine spezielle Technik können nun LEDs sehr robust mit den Textilien elektrisch verbunden werden, wodurch das Waschen der smart textiles problemlos möglich ist. Flexibilität stand nach der Projektdefinition im Fokus, die Steuerelektronik soll für smart Dessous mit wenigen LED-Modulen, aber auch für Vorhänge mit 1600 LED-Modulen Anwendung finden.

Das Institut ESA löste diese Anforderungen durch ein erweiterbares Steuermodul mit Mikrokontroller, welches sich nahezu beliebig durch ein Bussystem erweitern lässt. Die Ansteuerelektronik musste eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Ein paar Eckpunkte sind: mindestens 40 Ausgänge zur Steuerung diverser LED-Modulgruppen, die Möglichkeit zur Ansteuerung von LED-Gitter, um Animationen und Laufschriften darzustellen, ein Akku für den autarken Betrieb und die Überwachung des Ausgangsstroms. 

Ergebnisse

In einem ersten Schritt sind an der NTB 12‘000 LEDs produziert worden. Anschliessend wurde der Herstellungsprozess in den Industriebetrieb überführt.

Weitere Informationen

Datum 31.08.2013
Kategorien Elektronik ,
Photonik / technische Optik
Institute ESA
Projektleiter René Grabher Prof. Guido Piai Daniela U. Riederer Adnan Smajic