Redundanz als Gegenmassnahme zur „Delay Attack“ auf ein Zeitsynchronisierungsprotokoll

Die Aufgaben von Kommunikationsnetzwerken werden zunehmend kritischer. Dies

zwingt Wissenschaftler dazu, sich auch Gedanken über deren Sicherheit zu machen.

Protokolle müssen vor verschiedensten Manipulationen und Angriffen geschützt

werden. Die in Kürze erscheinende Überarbeitung des Standards IEEE 1588 wird

konkrete Vorschläge enthalten, wie sich das Zeitsynchronisierungsprotokoll PTP

vor solchen Attacken schützen lässt. Eine der wichtigsten Gegenmassnahmen ist

die Verwendung von redundanten Kommunikationspfaden und/oder -teilnehmern.

 

Diese Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten, die bei der Kombination von

Zeitsynchronisierung und Redundanz beachtet werden müssen. Sie konzentriert sich

auf einen explizit gegen Zeitsynchronisierprotokolle gerichteten Angriff: die

Verzögerungsattacke (Englisch: Delay Attack). Ein flexibler Angreifer wurde

entwickelt, um die ebenfalls neu entwickelten Gegenmassnahmen in einem

bestehenden Gerät auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.

Weitere Informationen

Datum 08.09.2019
Typ Bachelorarbeit
Studierende Lukas Gassner
Johannes Neyer
Dozenten Prof. Rolf Grun
Partner OMICRON electronics GmbH