OLED-Optimierung

Organische Leuchtdioden (OLEDs) kommen zum Einsatz, wenn es um flächige Leuchtquellen bei hohen Effizienzen und niedrigem Stromverbrauch geht. Die wichtigsten Kenngrössen einer OLED sind Stromdichte und Leuchtdichte in Abhängigkeit der angelegten Spannung. Unstetigkeiten in diesen Kennlinien werden als Stromanomalien bezeichnet, sie sind nicht reproduzierbar und beeinflussen sowohl die Ausbeute als auch die Betriebseigenschaften. Durch die Optimierung der Herstellung sollen solche Stromanomalien reduziert werden. Die einzelnen Fertigungsschritte bis zur Charakterisierung umfassen die Reinigung, Aktivierung, Beschichtung von Organik und Kathode. Die Ergebnisse dieser Arbeit geben Ansätze zur Verhinderung von Stromanomalien sowie zur Optimierung der Kennlinien mittels Materialwahl, Schichtdickenvariation und Prozessoptimierung.

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Datum 07.08.2015
Studiengang Mikrotechnik
Institut MNT
Typ Bachelorarbeit
Studierende Jasmine Schuler
Dozenten Prof. Dr. André Bernard
Partner Combivap AG, Thalwil