Erkennen und Messen von Werkstücken und Werkzeugen mittels Sensoren in Kombination mit Grundlagenversuchen

Mit dieser Bachelorarbeit wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten und Grenzen Bildverarbeitung in der Erfassung und Erkennung von Objekten in der Schleifmaschine VARIA 1600 bietet. Unter Objekten sind Aufbauten wie Spindel- und Reitstock, aber auch Werkstücke, die zwischen den Spannmitteln eingespannt sind, zu verstehen. Das Messprinzip erfordert als erstes eine Ausmessung des Messraumes mit einem Kalibriermuster, auf welchem sich alle 50 mm Kreise befinden. Dieses Muster wird stufenweise nach oben verschoben und auf jeder Stufe wird ein Foto aufgenommen. Jedes Bild wird anschliessend mittels Software nach Kalibrierkreisen abgesucht.

Alle gefundenen Kreismittelpunkte bilden zusammen eine Punktewolke, welche das Messvolumen repräsentiert. Im Anschluss erfolgt die Ausmessung des eingerichteten Maschinentischs. Die Aufbauten sind jeweils mit Tags versehen. Vom eingerichteten Maschinentisch kann nun ein Foto erstellt werden, welches wiederum auf Kreise untersucht wird. Als Ergebnis liegt ein vollständiges, referenziertes Abbild des Maschinentischs der Schleifmaschine VARIA 1600 vor.

Weitere Informationen

Datum 16.09.2016
Studiengang Maschinenbau
Institut PWO
Typ Bachelorarbeit
Studierende Kevin Allenspach
Michael Weber
Dozenten Prof. Dr.-Ing. Michael Marxer
Prof. Dr. Carlo Bach
Partner L. Kellenberger & Co AG, St. Gallen