Blitzortung mit Sensornetzwerk

Das Thema dieser Arbeit ist der Entwurf eines Konzepts für ein Sensornetzwerk für die DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz), das der Firma Meteomatics AG als Grundlage für ein solches Netzwerk dienen soll. Basierend auf gemessenen Signalen wird ein Algorithmus zur Ortung eines Blitzeinschlages entworfen und implementiert. Dieses Thema wird von zwei Gruppen bearbeitet, wobei die Aufgabe des Partnerteams, bestehend aus Danuser Ursin und Seeli Mirco, darin liegt, die Elektronik für die Signalverarbeitung an den einzelnen Messstationen zu entwickeln. Die Aufgabe, die im Rahmen dieser Arbeit betrachtet wird, besteht darin, die Antennen für den Empfang der Blitzsignale auszulegen und eine rechnergestützte Auswertung für die auf diese Weise erhaltenen Daten zu entwickeln. Aufgrund von Recherchen fiel die Wahl auf ein System basierend auf der Time-of-Arrival-Methode. Die Funktion des gesamten Systems und die tatsächliche Ortungsgenauigkeit konnten im Zuge dieser Arbeit allerdings nicht evaluiert werden. Durch die Simulation mit idealen Blitzdaten wurde jedoch bewiesen, dass der Algorithmus eine hinreichende Genauigkeit zur Lokalisierung von Blitzen aufweist.

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Datum 08.09.2018
Studiengang Elektronik und Regelungstechnik
Mikrotechnik
Ingenieurinformatik
Photonik
Institut ESA
Typ Bachelorarbeit
Studierende Wilmar Ender
Daniel Fritz
Dozenten Prof. Dr. Klaus Frick
Partner Meteomatics AG, St. Gallen