Aufgabenstellung

Ausgangslage:
Produktentwicklung findet heute in der Praxis interdisziplinär statt. Typischerweise braucht es Fähigkeiten aus Mechanik, Elektronik und Informatik. Die Anforderungen an die Entwicklung sind sehr breit. Aus den genannten Gründen werden Projekte in der Regel von einem Team bearbeitet. Die einzelnen Teammitglieder müssen miteinander kommunizieren und ihre Fähigkeiten während der Entwicklung vernetzen. In der Industrie wird auch häufig an verschiedenen Standorten entwickelt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Projekt wird in Teilaufgaben zerlegt, so dass an jedem Standort an klar definierten Teilaufgaben gearbeitet werden kann. Damit diese Aufteilung funktioniert, müssen die Schnittstellen gemeinsam klar definiert werden.

Zielsetzung:
Diese Art der Arbeit werden wir in 2-3 Jahren in der Industrie erleben. Um die notwendigen Fähigkeiten für die Bewältigung dieser Aufgaben zu erwerben, bietet sich das Systemtechnikprojekt perfekt. Das Systemtechnikprojekt wird in der Regel im Team von ca. 8-10 Personen bearbeitet. Die Teilnehmer eines Teams setzen sich aus Studierenden eines Standortes zusammen und sind hinsichtlich ihrer bisherigen Ausbildung möglichst gut gemischt.

  • Jedes Team baut einen Roboter.
  • Jeweils ein „St. Galler-Roboter“ oder ein „Churer-Roboter“ kooperiert mit einem „Buchser-Roboter“.

Wir haben die Chance,

  • interdisziplinäre Entwicklungsprozesse kennen zu lernen und den Nutzen der Systemtechnik zu erleben.
  • die Teamfähigkeit zu verbessern, indem wir uns persönlich und fachlich kennen lernen und gemeinsam Probleme lösen. 
  • unsere Eigenverantwortung und Eigeninitiative wahrzunehmen.
  • unser Wissen nach aussen zu vermitteln.
  • unsere eigenen Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen, was uns die Entscheidungen für die Profilwahl im 2. und 3. Jahr erleichtern wird.

Aufgabenstellung:
Roboter R1 und Roboter R2 befinden sich auf verschiedenen Seiten eines Gebirges, müssen aber dringend eine gemeinsame Aufgabe erfüllen und werden deshalb auf einer Seite des Gebirges erwartet. Zu diesem Zweck steht auf einer Seite des Gebirges (sagen wir in St. Gallen oder Appenzell) eine Plattform, auf der sie gemeinsam landen müssen. Wo sich diese befindet, ist allerdings nicht bekannt, der einzige Hinweis ist ein Positionslicht, welches die Position der Landeplattform markiert. Die Roboter haben nur drei Minuten Zeit, um sich zu treffen und gemeinsam auf der Zielplattform zu landen.