Systemtechnikprojekt 2012

Systemtechnikprojekt: Bau von kooperierenden Robotern im ersten Studienjahr

Gleich in der ersten Studienwoche werden an der NTB alle neueingetretenen Studierenden in Gruppen eingeteilt und erhalten die Aufgabenstellung, einen Roboter zu bauen, der eine bestimmte Arbeit erledigen muss. Die Studierenden bearbeiten diese Aufgabe während des gesamten ersten Studienjahres und am Ende demonstrieren sie ihre funktionstüchtigen Roboter an einer grossen Schlussveranstaltung einem breiten Publikum. Das Modul findet gleichzeitig in Buchs, St. Gallen und Chur statt und dauert zwei Semester. Jeweils zwei Roboter von verschiedenen Standorten müssen in Kooperation eine gemeinsame Aufgabe erfüllen.

Auf dem Weg der Entwicklung von der ersten Idee bis zum fertigen funktionsfähigen Roboter gehen die Studierenden einen klippen- und erfahrungsreichen Weg. Sie lernen dabei nicht nur Systemdenken, sondern auch Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit, die Fähigkeit zur Kooperation mit einem externen Partner und die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit.

Beachten Sie die Webseiten der Teams und freuen Sie Sich mit uns, zu sehen, was die Studierenden dieses Jahr aus der anspruchsvollen Aufgabe machen!

Die Aufgabenstellung

Spielfeld mit Ballhaltern, Röhren, Robotern und den Bällen sowohl in der Start-, als auch in der Endposition

Produktentwicklung findet heute in der Praxis interdisziplinär statt. Typischerweise braucht es Fähigkeiten aus Mechanik, Elektronik und Informatik. Die Anforderungen an die Entwicklung sind sehr breit.

Aus den genannten Gründen werden Projekte in der Regel von einem Team bearbeitet. Die einzelnen Teammitglieder müssen miteinander kommunizieren und ihre Fähigkeiten während der Ent-wicklung vernetzen.

In der Industrie wird auch häufig an verschiedenen Standorten entwickelt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Projekt wird in Teilaufgaben zerlegt, so dass an jedem Standort an klar definierten Teilaufgaben gearbei-tet werden kann. Damit diese Aufteilung funktioniert, müssen die Schnittstellen gemeinsam klar definiert werden.

Balltransport an der senkrechten Wand mit kooperierenden Robotern

Die beiden kooperierenden Roboter befinden sich zu Beginn der Aufgabe auf einer festzulegenden Position auf der linken und auf der rechten Seite des Spielfeldes. In den Spielfeldecken befinden sich Ballhalter. In den oberen Haltern befinden sich Ping-Pong-Bälle, die unteren Halter sind hingegen leer. In der Mitte des Spielfeldes befinden sich zwei Plexiglas-Rohre, welche vertikal beliebig positioniert sein können und von denen das eine Rohr leicht nach links und das andere leicht nach rechts geneigt sind.

Das Ziel besteht darin, dass sich drei Minuten nach Start der linke obere Ball im Ballhalter rechts unten und der rechte obere Ball im Ballhalter links unten befindet.

Dieser Vorgang muss innerhalb von 3 Minuten abgeschlossen sein. Bei der Vorführung sind maximal 2 Versuche erlaubt.

Die Grösse des Roboters darf beim Start maximal 120x140x160 mm und im Betrieb maximal 120x140x 300 mm betragen.

Die Roboter werden manuell gestartet, in dem an einem Roboter ein Knopf gedrückt wird. Danach müssen sie die Aufgabe autonom bewältigen.