Systemtechnik - das naheliegende Ingenieurstudium
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SystemtechnikNTB - der Studiengang
Erfolgreiche Ingenieure müssen die Komplexität moderner Technologien beherrschen und ständig Schritthalten können mit der rasanten technologischen Entwicklung. Dies erfordert eine sinnvoll breite Integration von ausgesuchten Fachdisziplinen schon in der wissenschaftlichen Basisausbildung. Auf dieser Basis sind die gezielte Ausprägung von vernetztem Denken und die Befähigung, sich immer wieder rasch in neue Anwendungsgebiete einarbeiten zu können, zentrale Elemente während des ganzen Systemtechnik-Studiums. Die Ausbildung in klassischen Studiengängen mit besonderer Betonung einzelner Ingenieur-Disziplinen greift hier oft zu kurz und kann den Anforderungen der lebenslangen Berufsbefähigung nicht immer in gleichem Mass gerecht werden.
Das Bachelor-Studium Systemtechnik baut auf einem fundierten mathematisch-physikalischen Grundwissen auf. Die technischen Disziplinen stützen sich darauf ab. Das Zusammenspiel der Disziplinen Elektronik, Mechanik, angewandte Physik und Informatik bildet die Basis für innovative technische Produkte.
Das Systemtechnik-Studium ist eine anspruchsvolle Ingenieurausbildung, die eine solide Grundlage für moderne technische Berufe schafft. Auch der Weg zu Kaderfunktionen steht offen.
Profile
Die Studenten können sich in den folgenden 5 Profilen persönlich und fachlich entwickeln:
- Mikrotechnik
- Maschinenbau
- Elektronik und Regelungstechnik
- Ingenieurinformatik
- Informations- und Kommunikationssysteme
Optionale Zusatzqualifikation
NEU können ALLE Studierenden der SystemtechnikNTB eine Zusatzqualifikationi als Produkt- und Projektingenieur erlangen. Dieses Wahlmodul entspricht einem grossen Bedürfnis der Industrie, denn es bereitet optimal auf anspruchsvolle Führungsaufgaben und das Managen von komplexen Projekten vor.
mehr Infos über die Profile und die Zusatzqualifikation
Anwendungsschwerpunkte
Krönender Abschluss der Ausbildung - und damit die Verbindung in die Berufspraxis - bildet eine industrienahe Bachelor-Arbeit in einem der folgenden Anwendungsschwerpunkte:
- Mikro- und Nano-Technologie
- Werkstofftechnik
- Medizintechnik
- Produktentwicklung
- Produktionsmesstechnik
- Technische Optik
- Mechatronik
- Energiesysteme
- Elektronische Systeme
- Embedded Systems
Systemtechnik - der Ingenieurbereich

Die Systemtechnik hat ihren Ursprung im Systems Engineering. Zur Bewältigung der modernen Technik haben sich in der Industrie zwei Stossrichtungen herausgebildet, mit entsprechender Auswirkung auf den Ingenieurberuf.
Die eine Richtung wendet ihren Blick aufs Ganze und befasst sich mit dem Entwurf und der Realisierung von Systemen, also gesamtheitlichen Produkten und Anlagen. Dazu werden zweckdienliche Einheiten und Baugruppen verschiedenster Technik definiert, ausgewählt und verknüpft zu einer funktionstüchtigen Einrichtung, in der Regel mittels einer Steuerung. Das ist der Bereich des Systems Engineering und des Systemingenieurs.
Auf der anderen Seite braucht es Spezialisten auf verschiedensten Gebieten, die mit spezifischen vertieften Fachkenntnissen entsprechende Komponenten, Baugruppen oder Steuerungen entwickeln und herstellen. Dabei geht es vornehmlich um die Umsetzung neuer Technologien in innovative, kostengünstige und brauchbare Produkte resp. Konzepte, also um das Machbare. Der Systemingenieur setzt im Wesentlichen solche Bausteine ein, um zweckdienliche Lösungen zu realisieren.
Die Kommunikation im Arbeitsprozess geschieht über die anwendungsbezogene Beschreibung von Baugruppen oder Schnittstellen in Form von Vorgaben einerseits und Datenblättern andererseits. Für ein optimales Zusammenwirken von Systemingenieuren und Spezialisten sind jedoch weitergehende Kenntnisse nötig. Überdies ist der Ansatz des Systems Engineering sowie dessen Anwendung auch wesentlich für eine erfolgreiche Tätigkeit auf einem speziellen Fachgebiet. Dies betrifft vor allem Methoden zur Lösungsfindung und Projektabwicklung.
Der Ingenieurbereich Systemtechnik fasst all diese übergreifenden Aspekte im Spannungsfeld zwischen Gesamtheit und Detail zusammen. Dazu gehören Ansatz, Konzepte, Methoden, Fertigkeiten und insbesondere deren praktische Anwendung. Entsprechend ausgeprägt sind die Anforderungen an die Kompetenzen des Systemtechnik-Ingenieurs.




