FAQ: Fragen und Antworten

Was Sie schon immer über das Studium an der NTB wissen wollten...

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, welche uns im Zusammenhang mit dem Studium der SystemtechnikNTB immer wieder gestellt werden.

Wie finde ich eine Unterkunft in Buchs bzw. St. Gallen?

Auf Wunsch werden Listen mit offen Wohnungen/Zimmer versandt bzw. Wohnungsvermittlung Rathaus St. Gallen, Uni St. Gallen

 

Wie werden die neuen Studierenden betreut?

Nach der Anmeldung (mit Anmeldeformular) werden Sie Schritt für Schritt von den Studienberatern und den Dozenten begleitet

Wie erreiche ich die NTB mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln?

Öffentlich: Gut (nähe Bahnhof)

Privat: Grosser Gratis-Parkplatz beim Campus Buchs und Campus Waldau St. Gallen 

Weshalb Französisch an BM, wenn an FH nicht mehr benötigt?

Gemäss der Berufsmaturitätsverordnung: 1. Kapital, Art. 2 (erweiterte Allgemeinbildung wird für FH-Eintritt erwartet. Dazu gehört beispielsweise auch mehr als eine Fremdsprache). Je nach BM-Schule wird auch italienisch anstatt französisch angeboten

Was bringt der Bologna-Prozess?

Im Juni 1999 haben die Bildungsminister von mehreren europäischen Staaten, darunter auch derjenige der Schweiz, eine gemeinsame Erklärung zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulsystems unterschrieben. Dieser Anlass fand in der italienischen Stadt Bologna statt. Darum wird die Harmonisierung des Hochschulsystems in Europa oft als Bologna-Prozess bezeichnet.

Die wesentlichen Ziele der Erklärung von Bologna:

  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse, auch durch die Einführung des Diplomzusatzes (Diploma Supplement) mit dem Ziel, die arbeitsmarktrelevanten Qualifikationen der europäischen Bürger ebenso wie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems zu fördern.
  • Einführung eines Hochschulsystems, das sich im Wesentlichen auf zwei Zyklen stützt. Der erste Zyklus dauert drei Jahre und wird mit dem Titel Bachelor abgeschlossen. Darauf aufbauend ein zweiter Zyklus, der etwa 2 Jahre dauert und mit dem Titel Master abschliesst. Die Zulassung zum zweiten Zyklus bedingt den erfolgreichen Abschluss des ersten Zyklus.
  • Einführung des Leistungspunktesystems ECTS (European Credit Transfer System) als Mittel zur Förderung grösstmöglicher Mobilität der Studierenden.
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung im Hinblick auf die Erarbeitung vergleichbarer Kriterien und Methoden.
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen im Bezug auf Lehrplan-Entwicklung, Mobilitätsprojekte und integrierte Studien-, Ausbildungs- und Forschungsprogramme.

Für den Studiengang SystemtechnikNTB bedeutet dies:

  • Im Herbst 2005 begann der erste Durchgang des neuen Bachelor-Studiengangs Systemtechnik, der im Herbst 2008 mit dem Bachelor-Diplom abschliesst. Darauf aufbauend können die 35% Besten eine Masterausbildung absolvieren.
  • Der Studiengang Systemtechnik ist vollständig modularisiert, wobei drei Modultypen unterschieden werden. Die Pflichtmodule müssen von allen Studierenden absolviert werden. Bei den Wahlpflichtmodulen müssen innerhalb eines wählbaren Profils gewisse Module absolviert werden. Die Wahlmodule erlauben eine individuelle Ergänzung des Studiums.
  • Der neue Bachelor-Studiengang SystemtechnikNTB ist eine konsequente Weiterentwicklung des anerkannten Diplomstudiums Systemtechnik, das 1996 an der NTB erfunden wurde. Die attraktive Struktur mit dem flexibel modularen Aufbau in Stufen wird beibehalten.
  • Studienleistungen werden mit ECTS-Punkten ausgewiesen. Das bedeutet, dass die Studierenden für genügende Leistungen in den einzelnen Modulen Kreditpunkte erhalten. Im Verlauf der Ausbildung sammeln die Studierenden in allen Modulen Kreditpunkte. Für das Bachelor-Diplom sind 180 Kreditpunkte erforderlich.
  • Das Herbstsemester umfasst 14 Unterrichtswochen und eine anschliessende Studienwoche. Das Frühlingssemester besteht aus 15 Unterrichtswochen, wobei einige Feiertage enthalten sind. Eine Unterrichtswoche umfasst im Vollzeitstudium rund 30 Kontaktlektionen, im berufsbegleitenden Studium rund 23. Im Vergleich zu früheren Ingenieurstudien verwenden die Studierenden mehr Zeit für das persönliche Selbststudium. Der Lernprozess selber wird zum zentralen Aspekt der Ausbildung und stellt ganz neue Anforderungen an die Selbstkompetenz der Studierenden.
  • Die Betreuung und individuelle Förderung der Studierenden haben im Studiengang Systemtechnik Tradition und werden im Bachelor-/Master-System weiter an Bedeutung gewinnen.