Time of Flight Verfahren

Klicken für vergrössern!

Ein Time of Flight-Kamerasystem (ToF-Kamerasystem) nutzt zur Gewinnung der Tiefeninformation die Laufzeit des Lichtes. Für dieses Verfahren ist nur eine Kamera notwendig.

Zusätzlich zur herkömmlichen Bildakquisition enthält das Kamerasystem eine Infrarotbeleuchtung mit gepulstem Signal. Die empfangenen Signale werden auf dem Bildsensor verarbeitet. Lichtstrahlen im sichtbaren Bereich werden in einem Graustufenbild herausgegeben. Bei den Strahlen im Infrarotbereich wird für jedes Pixel die Phasenverschiebung vom Aussenden bis zum Wiedereintreffen gemessen. Diese Phasenverschiebung ist proportional
zur Distanz und wird in einem separaten
Distanzbild ausgegeben.

Überschlägig berechnet ergeben sich ca. 6.6 ps/mm als reine Zeitdifferenz. Damit lässt sich mit Auflösungen im Zentimeter bis Millimeter-Bereich arbeiten. Der Messbereich reicht ca. von 1m bis zu knapp 10m.

Im Haus haben wir Kameras der Firmen Mesa Imaging und CEDES.