Oberflächenmodifikation

Oberflächenfunktionalisierung

Wir verwenden verschiedenste Druck- und Lithographie Techniken um Oberflächen selektiv zu Funktionalisieren. Die Methode der Wahl ist häufig der Mikrokontaktdruck. Diese Technik ermöglicht eine Modifizierung der Oberfläche mit sub-µm Genauigkeit und die Applikation einer einzelnen Moleküllage.

Oberflächenenergien

Bereiche mit unterschiedlicher Oberflächenenergie erlauben die gezielte Applikation von Flüssigkeiten; z. B. für Analyse oder Reaktionen von Molekülen oder Nanopartikeln.

Primerapplikation

Strukturiertes Aufbringen von Haftvermittlern oder Precursormolekülen (z.B. für die stromlose Beschichtung mit Metallen). Langmuir 2003, 19, 6301

Bio-Sensor

Die Funktionalisierung mit Antikörpern, Antigenen, DNA oder Proteinen erlaubt die Herstellung von biologischen Assays. Anal. Chem. 2004, 76, 164

Strukturiertes Zellwachstum

Substrate mit Proteinmuster können für Experimente mit lebenden Zellen oder als Immunosensoren zur Zelldetektion genutzt werden. Nature Protocols 2006, 1, 1323; RSC Adv. 2014, 4,56809

Nanostrukturierung

Durch Ätzverfahren und mechanische Oberflächenbehandlung können wir Strukturen im Nanometerbereich herstellen um die Zelladhäsion zu verbessern.

Schematische Darstellung einer Funktionalisierung mit Antikörpern (links) und einer Molekülmonolage (rechts)
Kondensationsmuster auf hydrophob / hydrophil strukturierter Oberfläche
Nervenzelle rot auf Proteinmuster grün (Nature Protocols, 2006, 1, 1322)