Biosensorik

Bioassays, wie beispielsweise DNA Arrays oder Protein Chips, basieren meist auf Molekülen, welche auf einer Oberfläche immobilisiert sind. Dazu können verschiedene Methoden wie Dispensen oder Mikrokontaktdruck verwendet werden. Umso kleiner die funktionalisierten Strukturen, umso weniger von den wertvollen Molekülen werden dazu benötigt. Insbesondere der Mikrokontaktdruck hat hier Vorteile, da er eine homogene Funktionalisierung mit sub-µm Auflösung ermöglicht. Anschliessend wird der Assay mit der Probenflüssigkeit inkubiert. Um eine mögliche Bindung der zu detektierenden Moleküle zu quantifizieren, werden häufig Fluoreszenzmarker verwendet, aber auch die Bindung an Metallnanopartikeln ist eine mögliche Detektionsmethode. Adv. Mater. 2000, 12, 1067; Anal. Chem. 2004, 76, 1641; Angew. Chem. Int. Ed. 2006, 45, 270

Neben der Strukturierung von Oberflächen mit biologischen Molekülen beschäftigt sich das Institut auch mit der passenden Transducer Technik, also mit dem Sensor-Element, das die bio- (chemische) Bindungsinformation in ein elektrisch messbares Signal übersetzt. Insbesondere miniaturisierte Lösungen mit integrierter Fluidik sind hier interessant.

gestempelte Antikörper (Langmuir 1998, 14, 2225)
Fluoreszenzbild eines Arrays mit unterschiedlichen Proteinen (Anal. Chem. 2001, 73, 8)