Auslandsemester

Im Rahmen des MSE-Masterstudiengangs besteht die Möglichkeit, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren. Üblicherweise werden während dem Ausland-Aufenthalt Projektarbeiten bzw. Vertiefungsprojekte zu einem passenden Thema bearbeitet. 

Die Masterstudenten, welche im Bereich Thermodynamik arbeiten, haben die Möglichkeit, zum Beispiel an der Purdue University ein Gastsemester zu absolvieren. Die Masterstudenten, welche im Bereich Leistungselektronik oder elektrische Energieysteme arbeiten, können zum Beispiel an der University of South Carolina oder an der University of California ein Gastsemester zu absolvieren.

Erfahrungsberchichte MSE-Studenten

MSE-Studenten des Instituts erzählen von ihren Erlebnissen an den Partneruniversitäten in Nordamerika.

Studenten aus dem Bereich Thermodynamik

  • Andres Heldstab MSc. FHO
  • Bernhard Vetsch MSc. FHO

Andres Heldstab MSc. FHO

Studieren in Purdue:

In dieser Wiege der Astronauten konnten ein Masterdstudent ein dreimonatiges Vertiefungsprojektdurchführen.

Ich betrat Purdue Ende April und erblickte den riesigen Campus in seiner belebtesten Zeit. Die Plätze und Strassen waren voll von Studenten, der ganze Campus pulsierte. Es war kurz vor den Sommerferien und die Studenten waren mit Prüfungen und später mit der Diplomfeier beschäftigt.

Im Engineering Gebäude, das direkt neben dem ’Engineering Fountain’ steht, konnte ich meinen Arbeitsplatz einrichten und meine Arbeit im Bereich Heat Pipes aufnehmen. Mein dortiger Professor Suresh Garimella und dessen Gruppe forscht im Bereich Wärmeübertragung mit dem Fokus auf Kühlung von elektronischen Bauteilen. Auch Prof. Stefan Bertsch, Leiter des Instituts für Energiesysteme IES, war während meines Studiums involviert in dieser Gruppe.

Leben am Campus:

Aber das Leben am Campus beschränkt sich nicht nur auf Studium und Projekt. Es ist für einen europäischen Studenten immer wieder eine Überraschung wie viele und pompöse Verbindungshäuser in Purdue zu sehen sind.

Hier werden diese Studentenverbindungen ’Greek Life’ bezeichnet, weil alle mit griechischen Buchstaben benannt sind, aber nicht nur die Zeichen sind griechisch sondern auch das Leben und Trinken lässt nicht an griechischer Verwandtschaft zweifeln. Um einen Gegenpol zum köstlichen aber fettigen amerikanischen Essen oder einen sportlichen Ausgleich zum Studium zu geben, gibt es viele sportliche Aktivitäten.

Bernhard Vetsch MSc. FHO

Studieren in Purdue:

Die Wohnung aufgegeben, ein Auto verkauft, alle Möbel in ein Lager geräumt und diverse Habseligkeiten bei den Eltern verstaut - Im Februar 2013 brachen meine Frau Silvana und ich unsere Zelte in der Schweiz ab und wagten die Reise in die USA, an die Purdue Universität in West Lafayette (IN).

Im Unterschied zu meinen Vorgängern plante ich einen längeren Aufenthalt von 10 Monaten in Amerika als Forschungsassistent an den Herrick Laboratories. In dieser Zeit unterstützte ich einen PhD-Studenten bei seinem experimentellen Aufbau und den anschliessenden Messungen.

Leben auf dem Campus:

„Socializing“ - ein Wort, das sich nicht ganz einfach ins Deutsche übersetzen lässt – funktioniert in Amerika so gut, wie wir es nirgendwo sonst erlebt haben.

Mitarbeiter aus dem Labor trafen sich regelmässig nach Feierabend in der Bar, luden zu Geburtstagsfeiern ein, verfolgten gemeinsam Sportevents, planten Ausflüge etc. und wir waren von Beginn weg integriert.

Auf engstem Raum in unserem Zimmer lebten wir daher nur sehr selten – vielmehr genossen wir alles was der Campus zu bieten hat, lernten Freunde aus unterschiedlichsten Kulturen kennen und entdeckten die Sehenswürdigkeiten in und um Indiana.

Studenten aus dem Bereich Leistungselektronik

  • Falk Kyburz BSc. FHO
  • Simon Nigsch MSc. FHO

Falk Kyburz BSc. FHO

Im Rahmen des Master-Studiums bot sich mir die Möglichkeit, einen Auslandaufenthalt in den USA zu Machen.

Ich nahm das Angebot gerne an und ging für fünf Monate nach Columbia, South Carolina.

In der Leistungselektronik Gruppe an der University of South Carolina USC durfte ich zwei Projekte im Rahmen des MSE Studiums durchführen. 

Simon Nigsch MSc. FHO

Warum UC Irvine?

Das Power Electronics Laboratory an der UCI (University of California Irvine) ist durch ihre innovative Forschungen, einzigartige industrielle Anwendungen und durch die gute Ausbildung der Absolventen weltweit bekannt.

Da ich meine Asubildung an der MRU "Energy Systems" mit der Vertiefung Leistungselektronik absolviere, sollte mir dieser Aufenthalt in Kalifornien die nötigen Kompetezen und das Wissen für ein erfolgreiches abschließen des Studiums bringen. Zudem ist es eine einmalige Möglichkeit in einem kulturell diversivizierten Umfeld aus den Erfahrungen von angesehenen Professoren in diesem Kerngebiet zu profitieren.

Arbeit:

Die Projektarbeit wurde von meinem zuständigen Professor Keyue Smedley definiert. Die Aufgabe dabei war es ein 3-Phasen PFC (Power Factor Correction) für eine Leistung von 3.5 kW und 800 V Ausgangsspannung mathematisch zu analysieren und schlussendlich an einem Prototyp die Resultate zu verifizieren.

Aus der Analyse konnte ich eine spezielle Kontrolltechnik des Converters entwickeln, welches die Netzstörungen drastisch verringert, ein kompakteres Design als vergleichbare Produkte erlaubt und die Effizienz steigert. Später wird diese Arbeit in einer PHD-Thesis verwendet um Windkraftwerke effizienter zu steuern.

Fazit:

Das Auslandssemester in Kalifornien Irvine, war sicherlich eine einmalige Erfahrung und ein prägendes Ereignis in meinem Leben. Ich konnte dabei nicht nur von den technischen und schulischen Leistungen profitieren.

Vor allem der Umgang mit Menschen aus einem völlig anderen Umfeld und Kultur kann in einem technischen Studium nicht gelernt werden. Für mich war es sicherlich die richtige Entscheidung, obwohl es finanziell gesehen eine große Hürde war. Das letzte halbe Jahr ist für mich wie im Flug vergangen.

Erfahrungsberichte Studenten der Partneruniversitäten

Von Zeit zu Zeit studieren ausländische Studenten an der NTB im Institut für Energiesysteme. Unten berichten sie von ihren Tätigkeiten am Institut und von den Erlebnissen im Rahmen des Austauschprogramms.

  • Harshad Inamdar
  • Zuzanna Swirska
  • Nick Salts

Harshad Inamdar

Duration of stay at NTB: August 15 to November 25, 2016

I spent three months as a visiting student at the IES at NTB while being enrolled in the PhD programme at Purdue University, West Lafayette, USA.

My doctoral project was not an industry sponsored project, and the direction and nature of my research at Purdue was different from what I experienced at IES. Since projects at the IES are sponsored by industry, there are very specific demands and timelines from the industry partner that need to be met. I believe that spending time at IES will help me in my future professional career greatly.

It was a good experience to be exposed to a different working style, a different working environment, and learn that there are different approaches to the same problem.

  • I took away simple but elegant solutions to some problems I face in my laboratory at Purdue that engineers at IES deal with better than me.
  • I discovered some softwares and tools/equipment that I could use at Purdue to make our work easier.
  • I now have first–hand experience of why Swiss engineering is among the very best in the world!

The state of Indiana where Purdue is, is located in the American Midwest. The land is flat and the most common feature is endless fields of maize and soja. It was a wonderful change in landscape and scenery that greeted me when I landed at Zürich, and to be able to stay in the Rheintal was an amazing experience.

I‘ve always loved mountains, and I felt at home in Werdenberg from the first day. Since I had met some of my colleagues at the IES from the time they spent as visiting scholars at Purdue University, I had no trouble settling into life in Switzerland and into work at NTB.

My colleagues in the IES made me feel welcome, and included me in all activities. I was able to join in on a trip to the Rütliwiese where the Swiss Confederation was formed, and also learn to bake a „Biber“.

I think the work–life balance at the IES is much better, and there is much to learn for me from this attitude as well. Switzerland is a very beautiful country, and I am grateful to have been able to enjoy some of what it has to offer.

Many thanks are due to Dr. Bertsch and to all colleagues at the IES for making my stay possible and so memorable!

Zuzanna Swirska

My name is Zuzanna and I come from Poland.

I attended 1.5 year in internships which were located in Switzerland. After bachelor graduation (2015) in Chemistry of building’s materials I have started Nanotechnology (2016) in Lodz University of Technology as a master degree.

I decided to come to NTB for half year to participate in FluidGlass project, began this same master thesis. In combination with Swiss peaceful and hospitality it was huge pleasure and happily spent time here.

Of course "All work and no play makes Jack a dull Boy" ;) I love travel and meet people and cultures … 

Einstein said "Imagination is more important than knowledge" - and I believe him!

I look always for the best opportunities to create interesting future, entertain my life and help people as much I can! 

Nick Salts

Coming Soon!

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